Exklusive Einblicke und Hintergründe zur Rolle der Eisenbahn in Europa

Datum und Uhrzeit

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Ort

VDEI e.V.
Kaiserstraße 61
60329 Frankfurt am Main

WLan verfügbar nicht barrierefrei keine Parkplätze vorhanden

Themen

Vielfalt ist schön, kann aber auch hinderlich sein. Das Bahnsystem in Europa hat sich über bald 200 Jahre sehr unterschiedlich entwickelt. Zur Spurweite von 1435 mm gibt es zum Glück nur wenige Alternativen. Aber mit der Elektrifizierung seit den 1920er Jahren hat sich zwischen Finnland und Portugal, zwischen Irland und Russland eine Versorgungsstruktur entwickelt, bei der mal Gleichstrom, mal Wechselstrom sowie unterschiedliche Frequenzen und verschiedenste Spannungen zum Einsatz kommen. Dabei ist die verschiedenartige Stromversorgung sogar noch übersichtlich im Vergleich zur extrem ausdifferenzierten Leit- und Sicherungstechnik.
Jetzt soll Europa als Eisenbahn-Kontinent zusammenwachsen. Das einheitliche Europäische Train Control System ETCS schafft die Voraussetzungen, dass künftig die Züge auch ohne Lokwechsel quer durch Europa nach einheitlichem Steuerungssystem fahren können.
Aber ab wann genau ist künftig? Welche nationalen Sonderregelungen bleiben vorerst notwendig? Wie wird überhaupt dieser europäische Bahn-Einigungsprozess gesteuert? Und lohnt der Milliardenaufwand?
Um sich diesen Fragen kompetent anzunähern, organisiert die VDEI-Akademie gemeinsam mit der FH Erfurt und dem dortigen Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieur/in für Eisenbahnwesen eine kompakte 5-tägige Exkursion.
In Fachgesprächen und Diskussionsrunden bei der EU-Kommission und im Europaparlament in Brüssel sowie bei der European Railway Agency ERA in Valenciennes werden die aktuellen europäischen Bahnthemen aufgegriffen. Unterwegs und an ausgewählten Standorten wie dem Hochgeschwindigkeitsknoten Lille, den Häfen von Antwerpen und Rotterdam und der neuen Betuweroute wird anschaulich sichtbar und erlebbar, wie der Bahnkontinent Europa nicht nur für den Personenverkehr, sondern auch im Güterverkehr zusammenwächst. Es wird dabei deutlich, dass einerseits im europäischen Transitland Deutschland noch massiver Handlungsbedarf besteht, dass aber andererseits in Duisburg schon ganz konkret gebaut wird, um den Bahnanschluss an die spektakuläre Neue Seidenstraße quer durch Europa und China nicht zu verpassen.

Programm

Individuelle Anreise nach Frankfurt am Main

Einführungsvortrag - Herausforderungen der Europäischen Verkehrspolitik
Prof. Dr. Matthias Gather, FH Erfurt

Fahrt mit dem ICE nach Brüssel

Übernachtung in Brüssel

Fachgespräch in der EU Kommission zur Strategie für den Bahnverkehr in Europa

Besuch im EU Parlament und Hintergrundinformationen zum 4. Eisenbahnpaket (Liberalisierung / Shift2Rail)

Fahrt mit dem TGV nach Lille

Eindrücke in Euralille und Fachgespräch zur Stadtentwicklung an einem europäischen HGV Knotenbahnhof

Übernachtung in Lille

Fahrt mit dem TER nach Valenciennes

Gespräch in der Europäischen Eisenbahnagentur ERA über die Strategien zur Durchsetzung  europäischer Eisenbahnstandards

Fahrt mit dem TER/IC nach Antwerpen

Hafenrundfahrt und Gespräch mit der Antwerpen Port Authority über Entwicklung der intermodalen Logistik

Übernachtung in Antwerpen

Fahrt mit dem IC nach Rotterdam

Blick vom Euromast auf 35 km Rotterdamer Hafenanlage

Fahrt mit der Metro nach Hoek van Holland

Besuch der Tiefwasser-Hafenanlage Maasvlakte 2

Besuch im Futureland, Rundfahrt und Fachgespräch zur Strategie des größten Europäischen Hafens

Übernachtung in Rotterdam

Fahrt mit dem IC nach Utrecht

Kurzer Stop im neuen Megabahnhof Utrecht Centraal

Fahrt mit dem IC / ABR nach Zevenaar

Blick auf Einfädelung Betouweroute: Lärmschutz und Tunnellösung

Fahrt mit dem RE nach Duisburg

Hafenrundfahrt und Gespräch über globale Warenströme und die Bedeutung der neuen Seidenstraße

Fahrt mit dem ICE nach Frankfurt

Individuelle Abreise

Kosten

Die genauen Teilnahmebeiträge werden demnächst hier veröffentlicht.

Anmeldung

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